Im Mai stand die Kamera in der Küche, im Juli kamen die ersten Gäste. Dazwischen entstanden Marke, Fotos, Website und eine Schaltzentrale, mit der Anne und Lukas ihren Betrieb seitdem selbst steuern. Diese Seite erzählt beides: was sie brauchten — und was wir dafür gebaut haben.
Ein Restaurant eröffnet nicht schrittweise. Es ist zu oder es ist offen. Alles, was am Eröffnungstag da sein musste, entstand in diesen sechs Wochen — nebeneinander, nicht nacheinander.

Zwei Tage Shooting, bevor es eine einzige Zeile Text gab. Räume, Teller, Hände. Alles, was danach kam, konnte sich auf echte Bilder stützen.

Logo, Farbwelt, Schriften — entwickelt für alles, was danach kommt: Speisekarte, Bildschirm, Schild an der Tür.

Speisekarte, Events, Reservierung. Mobil zuerst gedacht — die meisten Gäste kommen vom Handy.

Reservierungen, Karte, Events, Öffnungszeiten — gebaut für zwei Menschen mit Restaurant, nicht für Administratoren.

Speisekarte, Karten, Vorlagen für Instagram. Damit das Team ab Tag eins selbst posten und drucken konnte.

Erste Gäste, erste Reservierungen über die eigene Website. Und ab da lief alles über die Schaltzentrale.
Mai bis Juli 2026. Ein Ansprechpartner, sechs Gewerke, ein Termin, der nicht verschiebbar war.
Anne & Lukas„Im Mai stand die Kamera in der Küche, im Juli waren wir offen. Dazwischen ist alles entstanden, was heute läuft."
Die sechs Wochen sind vorbei, der Alltag hat übernommen. Wir folgen einer einzigen Reservierung — von dem Moment, in dem ein Gast sie abends auf dem Sofa anlegt, bis zu dem Abend, an dem er am Tisch sitzt.
Sonntagabend, Sofa, Handy. Er sieht die nächsten freien Zeiten mit Datum und Uhrzeit — nicht ein Formular, das eine Rückmeldung verspricht. Drei Schritte, dann steht der Tisch. Bestätigung sofort.

Anne„Die meisten reservieren abends, wenn bei uns längst niemand mehr ans Telefon geht."
Ein Blick aufs Handy: Wer kommt heute, wie viele, zu welchem Anlass. Offene Anfragen bestätigt sie mit einem Tipp — die Zusage geht sofort raus, ohne dass jemand zum Telefon greift.


Anne„Wir schauen morgens einmal aufs Handy und wissen, wie der Abend wird. Mehr braucht es nicht."
Einmal im Monat schreibt Lukas die Karte neu und lädt sie hoch; auf der Startseite steht sie im selben Moment zur Ansicht bereit. Liegt keine Datei da, verschwindet der Knopf von allein. Die Bilder der Gerichte tauscht er, wann immer sich etwas ändert — was heute anders auf dem Teller liegt, sieht abends auch online anders aus.










Lukas„Einmal im Monat eine neue Karte, und die Bilder tauschen wir, wann wir wollen. Dass wir das selbst machen können, war die wichtigste Bedingung."
Lange Tafel, Sammeln & Kochen, Wein & Feuer — das Kulturprogramm entsteht zusammen mit dem Verein Café Las Caglias. Ein Event anlegen heißt: Titel, Datum, Plätze. Die Anmeldungen zählt das System, und wenn voll ist, ist voll.


Anne„Ein Event anzulegen dauert bei uns fünf Minuten. Die Plätze zählt das System selbst."
Ruhetage, Ferien, ein Sonntag mit Brunch statt Abendservice. Die Öffnungszeiten stehen an einer Stelle — und die Reservierung weiß es sofort. Niemand kann mehr einen Tisch für einen Tag buchen, an dem gar niemand da ist.


Anne„Ferien trage ich einmal ein, und niemand steht mehr vor verschlossener Tür."
Der Gast von gestern Abend sitzt an seinem Tisch. Niemand musste ihn anrufen, niemand einen Zettel führen, niemand mitten im Service ans Telefon. Die Arbeit war getan, bevor der Tag anfing.

Lukas„Im Service denkt keiner mehr an die Technik. Genau so soll es sein."

Anne bringt die Gastfreundschaft — für sie ist das keine Rolle im Service, sondern eine Haltung. Lukas kocht naturverbunden und handwerklich: Er kennt seine Zutaten, weiß, woher sie kommen, und was draußen wächst, landet auf dem Teller.
„cuschina" ist Rätoromanisch für Küche. Der Name verankert den Ort in seinem Tal — und beschreibt ganz nebenbei, worum es geht.
Las Caglias cuschina · Via Las Caglias 3, 7018 Flims
restaurantlascaglias.ch →Anne & Lukas„Wir mussten nie jemanden anrufen, um etwas zu ändern. Das klingt banal, ist im Alltag aber alles."
Dein Betrieb sieht anders aus als ein Restaurant — der Weg ist derselbe: Wir reden, du bekommst Designvorschläge und dein Angebot, typisch innerhalb von 3 Tagen. Fest und schriftlich, bevor wir bauen.